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Serverbefehle: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Seite wurde neu angelegt: „1️⃣ Gesamten Speicherverbrauch der Ordner sehen Wechsle zuerst in dein Jellyfin-Verzeichnis: cd /home/robin/docker/jellyfin Dann: du -sh * du → Disk Usage -s → nur Summen pro Ordner -h → “human readable”, also in MB/GB Beispiel-Ausgabe: config 12G cache 18G data 15G logs 1G So siehst du direkt, welcher Ordner die größten Speicherfresser sind. 2️⃣ Mehr Details (sortiert nach Größe) Wenn du genau…“
 
 
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1️⃣ Gesamten Speicherverbrauch der Ordner sehen
Diese Anleitung beschreibt, wie du den Speicherverbrauch deiner Docker-Ordner (am Beispiel Jellyfin) analysierst und Konflikte mit belegten Ports (z. B. Port 80) löst.


Wechsle zuerst in dein Jellyfin-Verzeichnis:
== 📂 Speicherverbrauch analysieren ==


=== 1️⃣ Gesamten Speicherverbrauch der Ordner sehen ===
Wechsle zuerst in dein Verzeichnis:
<pre class="dynamic-code">
cd /home/robin/docker/jellyfin
cd /home/robin/docker/jellyfin
Dann:
du -sh *
du -sh *
</pre>


 
* '''du''': Disk Usage
du Disk Usage
* '''-s''': nur Summen pro Ordner
 
* '''-h''': "human readable" (MB/GB)
-s nur Summen pro Ordner
 
-h → “human readable”, also in MB/GB


Beispiel-Ausgabe:
Beispiel-Ausgabe:
 
<pre class="static-code">
config      12G
config      12G
cache      18G
cache      18G
data        15G
data        15G
logs        1G
logs        1G
</pre>


=== 2️⃣ Mehr Details (sortiert nach Größe) ===
Um direkt die größten "Speicherfresser" oben zu sehen:
<pre class="dynamic-code">
du -h --max-depth=1 | sort -hr
</pre>


So siehst du direkt, welcher Ordner die größten Speicherfresser sind.
* '''--max-depth=1''': zeigt nur die direkte Ebene der Unterordner.
* '''sort -hr''': sortiert numerisch und in lesbarem Format absteigend.


2️⃣ Mehr Details (sortiert nach Größe)
=== 3️⃣ Optional: Tiefer in Unterordner eintauchen ===
Wenn du z. B. nur den Inhalt des Cache-Ordners prüfen willst:
<pre class="dynamic-code">
du -h --max-depth=1 ./cache | sort -hr
</pre>


Wenn du genau sehen willst, welche Unterordner am meisten Platz brauchen:
---


du -h --max-depth=1 | sort -hr
== 🔌 Port-Konflikte lösen (z. B. Port 80) ==


Wenn ein Container nicht startet, weil ein Port bereits belegt ist, folge diesen Schritten:


--max-depth=1 → nur die Unterordner direkt unter jellyfin/
=== 1️⃣ Prüfen, welcher Prozess den Port nutzt ===
Führe einen dieser Befehle aus:
<pre class="dynamic-code">
sudo lsof -i :80
# ODER
sudo netstat -tulpn | grep :80
</pre>


sort -hr → sortiert nach Größe absteigend
Du erhältst eine Anzeige des Prozesses (z. B. nginx oder apache), der den Port blockiert.


Beispiel-Ausgabe:
=== 2️⃣ Den störenden Prozess stoppen ===
Falls der Dienst nicht benötigt wird:
<pre class="dynamic-code">
sudo systemctl stop nginx
# ODER (für Apache)
sudo systemctl stop apache2
</pre>


18G    ./cache
Falls ein anderer Docker-Container schuld ist:
15G    ./data
<pre class="dynamic-code">
12G    ./config
docker ps
1G    ./logs
docker stop <container_id>
</pre>


=== 3️⃣ Alternativ: Port in Docker ändern ===
Wenn du beide Dienste parallel nutzen willst, ändere den Host-Port in deiner <nowiki>docker-compose.yml</nowiki>:
<pre class="static-code">
ports:
  - "8080:80"
</pre>
''Der Container ist dann extern über Port 8080 erreichbar.''


Damit siehst du sofort, wo der meiste Platz verbraucht wird.
=== 4️⃣ Container neu starten ===
Sobald der Port frei oder geändert ist, starte die Umgebung neu:
<pre class="dynamic-code">
docker compose up -d
</pre>


3️⃣ Optional: Noch tiefer in Unterordner


Wenn du z. B. wissen willst, welche Unterordner in cache am meisten Platz brauchen:
Rechter vergabe:
<pre class="dynamic-code">
sudo chown -R {{user}}:{{user}} .
chmod -R u+rwX .
</pre>


du -h --max-depth=1 ./cache | sort -hr
== 💡 Hinweis ==
Die Befehle für den Speicherverbrauch lassen sich auf jedes beliebige Verzeichnis anwenden, nicht nur auf Jellyfin. Es ist ratsam, regelmäßig die '''logs''' und den '''cache''' zu prüfen, da diese oft unbemerkt anwachsen.

Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 19:11 Uhr

Diese Anleitung beschreibt, wie du den Speicherverbrauch deiner Docker-Ordner (am Beispiel Jellyfin) analysierst und Konflikte mit belegten Ports (z. B. Port 80) löst.

📂 Speicherverbrauch analysieren

1️⃣ Gesamten Speicherverbrauch der Ordner sehen

Wechsle zuerst in dein Verzeichnis:

cd /home/robin/docker/jellyfin
du -sh *
  • du: Disk Usage
  • -s: nur Summen pro Ordner
  • -h: "human readable" (MB/GB)

Beispiel-Ausgabe:

config      12G
cache       18G
data        15G
logs        1G

2️⃣ Mehr Details (sortiert nach Größe)

Um direkt die größten "Speicherfresser" oben zu sehen:

du -h --max-depth=1 | sort -hr
  • --max-depth=1: zeigt nur die direkte Ebene der Unterordner.
  • sort -hr: sortiert numerisch und in lesbarem Format absteigend.

3️⃣ Optional: Tiefer in Unterordner eintauchen

Wenn du z. B. nur den Inhalt des Cache-Ordners prüfen willst:

du -h --max-depth=1 ./cache | sort -hr

---

🔌 Port-Konflikte lösen (z. B. Port 80)

Wenn ein Container nicht startet, weil ein Port bereits belegt ist, folge diesen Schritten:

1️⃣ Prüfen, welcher Prozess den Port nutzt

Führe einen dieser Befehle aus:

sudo lsof -i :80
# ODER
sudo netstat -tulpn | grep :80

Du erhältst eine Anzeige des Prozesses (z. B. nginx oder apache), der den Port blockiert.

2️⃣ Den störenden Prozess stoppen

Falls der Dienst nicht benötigt wird:

sudo systemctl stop nginx
# ODER (für Apache)
sudo systemctl stop apache2

Falls ein anderer Docker-Container schuld ist:

docker ps
docker stop <container_id>

3️⃣ Alternativ: Port in Docker ändern

Wenn du beide Dienste parallel nutzen willst, ändere den Host-Port in deiner docker-compose.yml:

ports:
  - "8080:80"

Der Container ist dann extern über Port 8080 erreichbar.

4️⃣ Container neu starten

Sobald der Port frei oder geändert ist, starte die Umgebung neu:

docker compose up -d


Rechter vergabe:

sudo chown -R {{user}}:{{user}} .
chmod -R u+rwX .

💡 Hinweis

Die Befehle für den Speicherverbrauch lassen sich auf jedes beliebige Verzeichnis anwenden, nicht nur auf Jellyfin. Es ist ratsam, regelmäßig die logs und den cache zu prüfen, da diese oft unbemerkt anwachsen.